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Ratgeber

Alles über Zahnarzt-Software

Sachliche Antworten auf die wichtigsten Fragen: Kosten, Pflichten, Cloud vs. Desktop — plus FAQ und Glossar.

Ratgeber-Buch und Tablet

Begriff

Was ist ein PVS?

Ein Praxisverwaltungssystem (PVS) ist die digitale Zentrale Ihrer Praxis. Es verwaltet Patientenstammdaten, Termine, Behandlungsdokumentation, Heil- und Kostenpläne sowie die Abrechnung nach BEMA und GOZ. Ohne KZBV-Zertifizierung ist keine elektronische KZV-Abrechnung möglich — sie ist daher zwingend.

Was kostet eine Zahnarzt-Software?

Desktop

  • Einmalig 2.500–10.000 €
  • + 800–1.500 €/Jahr Wartung
  • Eigener Server nötig

Cloud

  • 100–300 € pro Nutzer/Monat
  • Hosting, Updates, Backups inklusive
  • Kein Server erforderlich

Hinweis: Die Gesamtdigitalisierung einer Einzelpraxis kostet ca. 30.000–80.000 €. Laufende IT- und TI-Kosten liegen bei rund 5.700–13.900 € pro Jahr.

Pflicht­anforderungen

KZBV-Zertifizierung
TI-Anbindung (Konnektor, eHBA, SMC-B)
ePA-Unterstützung (Pflicht seit Oktober 2025)
BEMA/GOZ-Abrechnung
VDDS-Schnittstelle für Geräte und Datenaustausch
BSI-C5-Testat Typ 2 (Cloud, seit Juli 2025)

Häufige Fragen

KZBV-Zertifizierung (Pflicht für die KZV-Abrechnung), TI-Kompatibilität, Schnittstellen zu Ihren Geräten (Röntgen, Scanner) und Skalierbarkeit. Testen Sie die Terminbuchungs-Oberfläche live — dort verbringt das Rezeptionsteam täglich die meiste Zeit.

Glossar

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