Wie Cloud-PVS mit App-Ökosystemen arbeiten

Neutral erklärt am Beispiel claire

Klassische Praxisverwaltungssysteme decken viele Funktionen selbst ab. Cloud-native PVS gehen einen anderen Weg: Der Kern verwaltet Stammdaten, Termine, Behandlung und Abrechnung, während spezialisierte Apps über definierte Schnittstellen an einzelnen Punkten der Patientenjourney andocken.

Für die Praxis heißt das: Statt eines geschlossenen Monolithen entsteht ein modularer Baukasten. Jede App übernimmt einen Teilprozess – Online-Terminbuchung, digitale Anamnese, KI-gestützte Dokumentation, Recall, Zahlungsabwicklung – und tauscht Daten mit dem PVS aus.

Die Patientenjourney am Beispiel claire

📅
Terminbuchung
AvailyRecall
📋
Vor der Behandlung
Dig. AnamneseAufklärung
🦷
Behandlung
Medlog KIRöntgen
🧾
Abrechnung
NoShowGoFactoring
Nachsorge
HappyErinnerung

Anschließbare Apps & Services (Beispiel claire)

Die folgenden Bausteine sind Beispiele für Apps und Services, die an claire angebunden werden können. Vergleichbare Modelle existieren auch bei anderen Cloud-PVS – der konkrete Umfang unterscheidet sich je nach Anbieter.

Availy (Online-Termine)Medlog (KI-Doku)NoShowGo (Ausfallhonorar)Happy (Google-Feedback)DentaliQ.ortho (KFO-KI)Medpress (Praxiswebsite)AbrechnungsserviceIT-Management

Was das für die Auswahl bedeutet

  • Nicht die Anzahl der Apps zählt, sondern ob die Prozesse Ihrer Praxis abgedeckt sind.
  • Prüfen Sie, welche Apps im Preis enthalten sind und welche zusätzlich kosten.
  • Achten Sie auf offene Schnittstellen (VDDS, FHIR, AWS) – nur so bleibt der Baukasten austauschbar.
  • Ein wachsendes Ökosystem ersetzt keine fehlenden Kernfunktionen (z. B. KFO-Abrechnung bei claire).